Gloria & Gloriette - Die Kamera










Lou Andreas-Salomé





Deutschland, Österreich 2016
Regie: Cordula Kablitz-Post
Darsteller: Katharina Schüttler, Katharina Lorenz, Petra Morzé, Alexander Scheer, Harald Schrott, Julius Feldmeier, Peter Simonischek

Der immense Einfluss von Friedrich Nietzsche und Siegmund Freud auf die westliche Kulturlandschaft steht außer Frage. Allerdings wissen nur wenige, dass es eine Frau war, die das Schaffen dieser und anderer Denker des Fin de Siècle wesentlich mitprägte: Lou Andreas-Salomé. Die Regisseurin Cordula Kablitz-Post widmet der Schriftstellerin, Lyrikerin und Philosophin nun eine Hommage, die mit einem starken Ensemble und erzählerischer Leichtigkeit überzeugt.

Zum Verdruss ihrer konservativen Mutter strebte die 1861 in Sankt Petersburg geborene Lou Andreas-Salomé schon in ihrer Jugend ein Leben in völliger Selbstbestimmung an, wobei die geistige Weiterentwicklung für sie an oberster Stelle steht. Für eine Frau war das seinerzeit natürlich weder erwünscht, noch üblich, doch Lou verfügt über einen starken Willen. Um ihr Ziel zu erreichen, entsagt sie der der körperlichen Liebe, damit die Herren der Schöpfung sie nicht vorrangig als Frau, sondern als kritischen Geist wahrnehmen. Ihr Streben führt Lou an die Universität in Wien, wo sie die Philosophen Paul Rée (Philipp Hauß) und Friedrich Nietzsche (Alexander Scheer) kennenlernt, die beide von ihrer Ausstrahlung fasziniert sind und vergebens um sie buhlen. Liebe kommt für Lou erst ins Spiel, als sie den jungen Dichter Rainer-Maria Rilke (Julius Feldmeier) kennenlernt und ihre selbstauferlegte Enthaltsamkeit über Bord wirft...(programmkino.de)


     

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