Gloria & Gloriette - Die Kamera










Alfie, der kleine Werwolf





Nur Bruder Timmie kennt Alfies Geheimnis und findet es auch noch cool. Alfie ist da anderer Meinung: Nicht einmal Mama und Papa dürfen von seiner Verwandlung erfahren, denn er ist ein Findelkind. Was, wenn sie ihn verstoßen?
Zunächst hofft Alfie, dass das nächtliche Geschehen ein einmaliges Erlebnis war. Doch beim nächsten Vollmond passiert das Schreckliche erneut. Alfie kann nichts dagegen tun und beginnt zu forschen, was es mit der Verwandlung auf sich haben könnte. Ganz allmählich hat Alfies Werwolfnatur auch Auswirkungen auf seinen Alltag, und die sind gar nicht mal so schlecht. Denn plötzlich kann er sich Respekt bei seinen Mitschülern verschaffen und beeindruckt mit sportlichen Superleistungen seine hübsche Klassenkameradin Noura, die ihn vorher keines Blickes gewürdigt hat. Trotzdem wird Alfie mit seiner Angst vor Entdeckung immer unglücklicher. Zu Recht, denn die hartnäckige Nachbarin ist ihm auf die Spur gekommen.

Trotz aller spannenden und gruseligen Momente hat dieser Film wenig mit den Vampir- oder Werwolffilmen für ältere Zuschauer gemeinsam. Anstelle eines blutrünstigen Ungeheuers zeigt uns der Regisseur Joram Lürsen einen niedlichen Werwolf, der sich – als er schon wieder ein kleiner Junge ist – verdächtig macht, weil er zu Hause gegen den Türpfosten pinkelt wie ein Hund. Komische und witzige Szenen – davon hat dieser Film viele. Außerdem einen sympathischen Hauptdarsteller. Es macht großen Spaß, Alfie dabei zuzuschauen, wie er es seinem gemeinen Mitschüler mal so richtig zeigt. Und zum Glück muss trotz der fiesen Verfolger niemand im Kinosessel um Alfies Leben bangen, denn schließlich hat der seinen Bruder Timmie, der ihn niemals im Stich lässt. kinderfilmwelt.de


     

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