Gloria & Gloriette - Die Kamera










STERNSTUNDEN in der KAMERA -
Kino (nicht nur) für Senioren

Seit 2007 bieten wir in Kooperation mit der Akademie für Ältere Heidelberg in der KAMERA speziell für unser älteres Publikum die Filmreihe "STERNSTUNDEN - Kino (nicht nur) für Senioren" an.

14tägig - immmer donnerstags - bringen wir ausgewählte, aktuelle Filme oder wunderschöne Filmklassiker auf die große Leinwand und begrüßen unsere Besucher mit einem Gläschen Sekt (solange Vorrat reicht).

Die KAMERA in (Heidelberg) - Neuenheim ist auch für unser älteres Publikum leicht zu erreichen: Direkt vor dem Kino liegt die Straßenbahnhaltestelle "Brückenstraße" der Linien 23 und der OEG Linie 5.

Beginn: jeweils 14:30 Uhr
Eintrittspreis für Mitglieder der Akademie für Ältere Heidelberg:
€ 5.50 (nur bei Vorlage des Akademie-Passes)


Programmübersicht & Filmbeschreibungen:

Termin & Spielzeit Filmtitel
16.11.2017, 14:30 Uhr Lion - Der lange Weg nach Hause
30.11.2017, 14:30 Uhr A United Kingdom
14.12.2017, 14:30 Uhr Churchill
28.12.2017, 14:30 Uhr Dancing Beethoven
11.01.2018, 14:30 Uhr In Zeiten des
abnehmenden Lichts
25.01.2018, 14:30 Uhr Der Stern von Indien
08.02.2018, 14:30 Uhr Rückkehr nach Montauk
22.02.2018, 14:30 Uhr Ein Dorf sieht schwarz
08.03.2018, 14:30 Uhr Dunkirk
22.03.2018, 14:30 Uhr Happy End
05.04.2018, 14:30 Uhr Die Erfindung der Wahrheit
19.04.2018, 14:30 Uhr Maudie
03.05.2018, 14:30 Uhr Paris kann warten
17.05.2018, 14:30 Uhr Tulpenfieber
31.05.2018, 14:30 Uhr Django -
Ein Leben für die Musik
14.06.2018, 14:30 Uhr Hampstead Park -
Aussicht auf Liebe
28.06.2018, 14:30 Uhr Barfuß in Paris

 




A United Kingdom

Großbritannien 2016
Regie: Amma Asante
Darsteller: David Oyelowo, Rosamund Pike, Tom Felton, Laura Carmichael, Charlotte Hope, Jack Davenport

Mit ihrem herausragenden romantischen Drama erzählt Regisseurin Amma Asante engagiert die wahre, kaum bekannte Geschichte von Prinz Seretse Khama, dem späteren Präsidenten von Botswana, und Ruth Williams, einer weißen Britin. Ihre Liebe trotzt in Zeiten rassistischer Apartheidpolitik dem kolonialistischen britischen Empire und schafft ein Klima der Toleranz. Mit seiner gemeinsamen Kraft schreibt das sympathische, bescheidene Paar selbst Geschichte. In jeder einzelnen Szene dieses überwältigenden historischen Gefühlskinos herrscht eine berührende Spannung, exzellent getragen von den beiden Hauptdarstellern David Oyelowo („Selma“) und Rosemund Pike („Gone Girl“). (programmkino.de)



Barfuss in Paris

Frankreich, Belgien 2016
Regie: Fiona Gordon, Dominique Abel
Darsteller: Dominique Abel, Fiona Gordon, Emmanuelle Riva, Pierre Richard

Fiona hat ihre Tante Martha Jahrzehnte nicht gesehen. Martha hat ihr Dorf im einsamen Norden Kanadas verlassen und ihr Glück in Paris gesucht. Eines Tages erhält Fiona einen verwirrten Brief ihrer Tante aus dem sie schließt, dass ihre Tante in ein Altersheim gebracht werden soll, weil sie nicht mehr alleine klar kommt. Fiona reist nach Paris um ihrer Tante zu helfen. Als Fiona in Paris ankommt ist Martha verschwunden. Fiona macht sich in der fremden Großstadt auf die Suche nach ihr, dabei trifft sie immer wieder den Obdachlosen Dom, der sich in Fiona verliebt und ihr folgt. Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kinounterhaltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva (Martha), die mit Alain Resnais "Hiroshima mon amour" und Michael Hanekes "Amour" unsterblich geworden ist, in einer ihrer letzten Rollen zu sehen. (Film Kino Text)

Den Trailer finden Sie hier



Churchill

GB 2017
Regie: Jonathan Teplitzky
Darsteller: Brian Cox, Miranda Richardson, John Slattery, Ella Purnell

Ausgerechnet kurz vor dem D-Day, der Invasion der Alliierten in der Normandie im Juni 1944, wankt Winston Churchill (Brian Cox). Den Staatsmann, der seine Nation so souverän durch die ersten schweren Jahre des Zweiten Weltkrieges geführt hat, befallen Skrupel angesichts des Risikos, das die Militäroperation birgt. Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg quälen ihn, wo er an der türkischen Küste in Gallipoli Zeuge wurde, wie desaströs eine solche Invasion für die Angreifer enden kann. Seine Vorbehalte gegen die Strategie von Oberbefehlshaber Eisenhower (John Slattery) stoßen aber selbst bei seiner Frau und engsten Vertrauten Clementine auf taube Ohren. Auf die allgemeine Ablehnung reagiert Churchill gekränkt und cholerisch. Damit gefährdet er aber nicht nur den Erfolg der Operation, sondern auch seine Ehe. In Mikrokosmos des singulären historischen Ereignisses um den D-Day entfaltet der Film ein eindringliches Kinoporträt des vielleicht berühmtesten Briten aller Zeiten. (programmkino.de)



Dancing Beethoven

Chile/Spanien 2016
Regie: Arantxa Aguirre
Darsteller: Malya Roman, Julien Favreau, Elisabeth Ros u.a.

Das weltberühmte Béjart-Ballett Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie. In meisterhaft gestalteten Bildern wird uns die atemberaubende Entstehungsgeschichte eines der erfolgreichsten Tanzstücke des 21. Jahrhunderts präsentiert.

„Alle Menschen werden Brüder“, heißt es in Schillers „Ode an die Freude“, die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte. In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne.

Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes. Wir sehen Tänzern, Choreografen, Musikern aus aller Welt vereint bei der Arbeit zu und lauschen ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition, die den ewigen Kreislauf des Lebens und die Freude am Dasein feiert. (Arsenal Filmverleih)



Der Stern von Indien

Großbritannien 2016
Regie: Gurinder Chadha
Darsteller: Hugh Bonneville, Gillian Anderson, Michael Gambon, Manish Dayal, Huma Qureshi, Lily Travers, Om Puri, Neeraj Kabi, Denzil Smith, Tanveer Ghani, Simon Callwow, David Hayman, Jaz Deol

Die britisch-bengalische Regisseurin Gurinder Chadha („Bend it like Beckham“) verfilmt mit ihrem opulenten, erhellenden Historienepos über die blutige Teilung Indiens nicht nur bewegend ihre Familiengeschichte. Ihr spannendes, sinnliches Erzählkino blickt hinter die Kulissen. Klar zeigt ihr Gesellschaftsporträt das skrupellose Ränkespiel im Auftrag Churchills, der dem Empire mit der willkürlichen Grenzziehung in einen Hindu- und einen Muslimstaat den Zugang zum Öl der Golfstaaten sichern wollte. Geschichtsschreibung von unten, die sich gegen offizielle Versionen auflehnt. (programmkino.de)



Die Erfindung der Wahrheit (Miss Sloane)

USA/ Frankreich 2016
Regie: John Madden
Darsteller: Jessica Chastain, Mark Strong, Michael Stuhlbarg, Gugu

Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) ist Lobbyistin der Extraklasse. Jeden Trick des Gewerbes, egal ob legal oder schmutzig, beherrscht sie, manipuliert die öffentliche Meinung wie keine Zweite, kann Gesetzesvorhaben durchbringen, Karrieren machen oder beenden und steht nun vor einer Herkulesaufgabe: Ein Gesetz für strengere Waffengesetze soll vom Kongress verabschiedet werden, dafür wurde Sloane von der Firma Rudolfo Schmidts (Mark Strong) angeheuert. Der ist einerseits fasziniert von den Fähigkeiten seiner neuen Chefstrategin, andererseits entsetzt von der Skrupellosigkeit, mit der Sloane auch die Schwächen ihrer Mitarbeiter ausnutzt, um ihr Ziel zu erreichen.

Doch hinter der kühlen, perfekt geschminkten Fassade, die in eleganten Kostümen auf Empfängen um das Gehör der Mächtigen buhlt, verbirgt sich eine zunehmend an ihrem Tun zweifelnde Person... (programmkino.de)



Django - Ein Leben für die Musik

Preview am Mittwoch, 25.10.2017, 18:45 Uhr, Kamera

Frankreich 2017
Regie: Etienne Comar
Darsteller: Reda Kateb, Cécile de France, Bea Palya, Bimbam Merstein, Gabriel Mireté

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César- Gewinnerin Cécile de France. (Weltkino)



Dunkirk

USA/F/GB 2017
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Fionn Whitehead, Mark Rylance, Tom Hardy, Harry Styles, Barry Keoghan, Aneurin Barnard, Kenneth Branagh, Jack Lowden

Mai 1940, der Zweite Weltkrieg tobt: Die Nazis haben die französische Hafenstadt Dünkirchen eingekesselt und für deren Bewohner und die 400.000 dort stationierten Soldaten scheint die Lage ausweglos. Denn durch die feindlichen Truppen auf der einen Seite und das Wasser auf der anderen scheint es keine Chance auf Überleben zu geben. Doch in Großbritannien ersinnt man eine kühne Rettungsmission, von der zuerst nur die wenigsten glauben, dass sie Aussicht auf Erfolg haben kann: Während die eingekesselten Soldaten, darunter Tommy (Fionn Whitehead), Alex (Harry Styles) und Gibson (Aneurin Barnard), am Boden ums Überleben kämpfen, sorgen RAF-Piloten wie Farrier (Tom Hardy) in ihren Spitfires für Feuerschutz aus der Luft. Gleichzeitig eilen von Commander Bolton (Kenneth Branagh) koordinierte Zivilisten wie Mr. Dawson (Mark Rylance) den eingekesselten Soldaten mit ihren kleinen Booten übers Wasser zu Hilfe. (filmstarts.de)



Ein Dorf sieht schwarz

Frankreich 2016
Regie: Julien Rambaldi
Darsteller: Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli, Médina Diarra, Rufus, Jonathan Lambert u.a.

Lachen und Weinen, Humor und Gefühl, ein Clash der Kulturen, wie er heftiger nicht sein könnte: Regisseur Julien Rambaldi verbindet in seinem zweiten Film EIN DORF SIEHT SCHWARZ all diese Zutaten zu einem fulminanten Mix aus bewegender und leichtfüßiger Komödie, zielt gekonnt auf Herz und Hirn. Augenzwinkernd nimmt er die muffigen 1970er Jahre auf dem Land unter die Lupe. Paris und die Studentenrevolte von 1968 sind fern, im idyllischen Marly-Gomont erstickt man lieber in Gemütlichkeit.

Toleranz, Durchhaltevermögen und die Hoffnung auf Wandel, gegenseitiges Verständnis und friedliches Miteinander dominieren in dieser feinsinnigen Geschichte. Das Wunderbare: dieses Miteinander ist kein Märchen, sondern Wirklichkeit und Wahrheit. Kamini, bekannter Rapper und Sohn von Seyolo Zantako, landete 2006 einen Hit mit seinem witzigen Song „Marly-Gomont“ und entwickelte die Filmidee vom Ankommen und Bleiben, erzählt im Drehbuch vom Schicksal seiner Eltern – emotional, zärtlich, berührend. (Prokino)



Hampstead Park - Aussicht auf Liebe

GB 2017
Regie: Joel Hopkins
Darsteller: Diane Keaton, Brendan Gleeson, Lesley Manville, u.a.

Die eigenwillige Amerikanerin Emily Walters (Diane Keaton) passt nur auf den ersten Blick in die gediegene Nachbarschaft Hampsteads und findet ihre affektierten Freundinnen zunehmend öde. Als Emily eines Tages zufällig beobachtet, wie ein Fremder im Park von einer Gruppe Schläger attackiert wird, beschließt sie, zu handeln: Sie ruft die Polizei und kümmert sich um ihn. Sofort ist sie fasziniert von dem kauzigen Donald Horner (Brendan Gleeson), der so gar nicht ihrem bisherigen Männerbild entspricht. Donald, der bereits seit 17 Jahren in einer selbstgezimmerten, schäbigen Hütte im weitläufigen Park lebt, soll daraus vertrieben werden und einem Luxusbauprojekt weichen. Entschlossen und zum großen Entsetzen ihrer Freunde stellt sie sich im Kampf um sein Zuhause auf die Seite des Außenseiters. Für alle überraschend entspinnt sich eine ungewöhnliche Liebesgeschichte um das ungleiche Pärchen – fern von gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen, die den beiden den Weg in eine neue Welt eröffnet. (Splendid)



Happy End

Frankreich 2017
Regie & Buch: Michael Haneke
Darsteller: Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz, Fantine Harduin, Franz Rogowski, Laura Verlinden, Aurelia Petit, Toby Jones

Porträt einer Familie: Die Laurents betreiben seit Generationen ein florierendes Bauunternehmen. Doch das Fundament bröckelt. Den alternden Patriarch Georges (Jean-Louis Trintignant) hat der Lebensmut verlassen, er will sterben. Seine Tochter, die resolute Anne (Isabelle Huppert), übernimmt stattdessen die Führung. Keine leichte Aufgabe. Denn das Unternehmen steht seit einem Unglück, bei dem ein Arbeiter gestorben ist, in der Kritik. Eigentlich soll deshalb ihr Sohn Pierre (Franz Rogowski) helfen. Der ist jedoch völlig inkompetent. Und in der familieneigenen Villa knarzen die Böden.

Auch Annes Bruder Thomas (Mathieu Kassovitz) lebt in dysfunktionalen Beziehungen. Der Arzt führt ein Doppelleben, während sein Kind aus erster Ehe, die zwölfjährige Eve (Fantine Harduin), den eigenen Hamster mit Tabletten vergiftet. Nachdem Eve bei ihrer leiblichen Mutter gewohnt hat, soll nun auch sie in die Villa zu Thomas und seiner neuen Frau Anaïs (Laura Verlinden) ziehen. Noch einmal beschwört die Familie Geschlossenheit. Doch als Annes Bruder Pierre auf einem gemeinsamen Dinner mit einer Gruppe afrikanischer Flüchtlinge auftaucht, ist die Realität nicht mehr auszublenden.(kino.de)



In Zeiten des abnehmenden Lichts

Deutschland 2017
Regie: Matti Geschonneck
Buch: Wolfgang Kohlhaase, nach dem Roman von Eugen Ruge
Darsteller: Bruno Ganz, Sylvester Groth, Hildegard schmal, Evgenia Dodina, Natalia Belitski, Alexander Fehling, Angela Winkler

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein. Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.

Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts. (X-Verleih)



Maudie

Kanada 2017
Regie: Regie: Aisling Walsh
Darsteller: Sally Hawkins, Ethan Hawke, Kari Matchett, Gabrielle Rose, Zachary Bennett

Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut. Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.

MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit. (NFP)



Paris kann warten

USA 2017
Regie: Eleanor Coppola
Darsteller: Diane Lane, Alec Baldwin

Die Frau eines einflussreichen Hollywood-Produzenten kann nach dem Besuch der Filmfestspiele in Cannes ihren Mann nicht nach Budapest begleiten. Statt dessen chauffiert sie ein französischer Geschäftspartner ihres Mannes im Auto nach Paris. Eigentlich eine Fahrt von wenigen Stunden, doch der Charmeur und Lebemann hat es nicht eilig. Zu zahlreich sind die Versuchungen am Wegesrand, vom edlen Restaurant bis zur römischen Sehenswürdigkeit. Nicht zu vergessen seine schöne Beifahrerin, der er taktvoll den Hof macht. Regiedebüt von Eleanor Coppola, die diese Geschichte 2009 so oder ähnlich selbst mit ihrem Ehemann Francis Ford Coppola erlebt hat. Zum einen feiert der Film die Schönheit der Landschaft Südfrankreichs und französisches Savoir vivre, zum anderen geht es um die Selbstverwirklichung einer Frau, die trotz ihres Alters eine kleine Flucht wagt. Von Diane Lane in der Hauptrolle bezaubernd gespielt. (programmkino.de)



Rückkehr nach Montauk

Deutschland, Frankreich, Irland 2017
Regie: Volker Schlöndorff
Darsteller: Stellan Skarsgård, Nina Hoss, Susanne Wolff, Isi Laborde, Bronagh Gallagher, Mathias Sanders, Malcolm Adams

Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst.
Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara (Susanne Wolff) ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York.

Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island. Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden... (Wild Bunch)



Tulpenfieber

USA 2017
Regie: Justin Chadwick
Darsteller: Alicia Vikander, Christoph Waltz, Dane DeHaan, Judi Dench, u.a.

Das Amsterdam des Goldenen Zeitalters ist besessen von einer botanischen Sensation: der Tulpe. An den Grachten floriert der Handel mit den kostbaren Zwiebeln, die schon bald mehr wert sind als Diamanten. In diesen hitzigen Zeiten verliebt sich der Maler Jan van Loos (Dane DeHaan) in Sophia (Alicia Vikander), die bildschöne Frau seines reichen Auftraggebers Cornelis Sandvoort (Christoph Waltz). Um gemeinsam in ein neues Leben aufzubrechen, schmieden sie mit Hilfe von Sophias Magd Maria (Holliday Grainger) einen überaus riskanten Plan. Am Ende hängt alles von einem kühnen Geschäft an der Tulpenbörse ab... Basierend auf Deborah Moggachs literarischem Bestseller hat Tom Stoppard (Oscar® für „Shakespeare in Love") ein mitreißendes Drehbuch vor dem Hintergrund der ersten Finanzblase der Geschichte entwickelt - hochkarätig besetzt mit Alicia Vikander, Christoph Waltz, Dane DeHaan und Judi Dench. (Prokino)



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