Demnächst

THE HISTORY OF SOUND

(Start: 09.04.)

USA 2025 | Regie: Oliver Hermanus | 129 Min. | FSK 6
Darsteller*innen: Paul Mescal, Josh O’Connor, Chris Cooper

Im Jahr 1917 verschlägt es den zurückhaltenden und talentierten Musikstudenten Lionel (Paul Mescal) vom ländlichen Kentucky an die Ostküste, wo er am Boston Conservatory seinen charmanten und selbstbewussten Kommilitonen David (Josh O’Connor) kennenlernt. Über ihre gemeinsame, tief empfundene Liebe zu traditioneller Folk-Musik kommen sich die beiden näher, doch dann wird David als Soldat eingezogen. Einige Jahre später erreicht Lionel ein Brief, in dem David seinen Freund bittet, ihn auf einer Reise durch die Wälder von Maine zu begleiten. Die beiden Männer teilen nicht nur Momente inniger Zweisamkeit, sondern entdecken in ländlichen Gemeinden auch fast in Vergessenheit geratene Folk-Musik. Das sehnlich erwartete Wiedersehen, ihre leidenschaftliche Liebesgeschichte und die von ihnen gesammelte und bewahrte Musik werden den Verlauf von Lionels Leben für immer prägen.

 

A MISSING PART

(Start: 09.04.)

F/B 2024 | Regie: Guillaume Senez  | 98 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Romain Duris, Judith Chemla, Mei Cirne-Masuki

Der ehemalige Chefkoch Jérôme fährt Tag für Tag mit seinem Taxi durch Tokio – in der Hoffnung, seine Tochter Lily zu finden. Seit der Trennung von seiner Frau Keiko vor neun Jahren hat er sie nicht mehr gesehen. Zermürbt von der Erfolglosigkeit seiner Suche beschließt er, seine Wohnung zu verkaufen, um mit dem Geld in Frankreich ein neues Restaurant zu eröffnen. Dann aber steigt ein Mädchen in sein Taxi – und er ist diesmal absolut sicher, seine Tochter endlich gefunden zu haben...

Romain Duris (u.a. „L’Auberge espagnole“) überzeugt als eigensinniger Vater, der sich auch in einer fremden Kultur mit einem völlig anderen Sorgerecht nicht davon abbringen lässt, mit seiner Tochter in Kontakt zu treten.

„Ein schöner, herzzerreißender Film, der hoffungsvoll endet.“ LE PARISIEN

 

VIER MINUS DREI

(Start: 16.04.)

Vorpremiere in Kooperation mit Literaturherbst Heidelberg am Mi 15.04.26, 19:00 Uhr, KAMERA

Wir begrüßen zum Filmgespräch Buchautorin Barbara Pachl-Eberhart und Regisseur Adrian Goiginger.

Vor und nach der Filmvorführung ist die Bücherstube an der Tiefburg mit einem Büchertisch vor Ort. Nach dem Film gibt es außerdem die Möglichkeit, Bücher von der Autorin signieren zu lassen.

A/D 2025 | Regie: Adrian Goiginger | 121 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger, Hanno Koffler, Ronald Zehrfeld

Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.

Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger – unter anderem ausgezeichnet mit einer Lola in Silber für DER FUCHS – diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt. In einer schauspielerischen Ausnahmeleistung glänzt Valerie Pachner (EIN VERBORGENES LEBEN) in der Hauptrolle der Barbara, unterstützt von Robert Stadlober (FÜHRER UND VERFÜHRER). In den weiteren starken Rollen sind Stefanie Reinsperger, Hanno Koffler und Ronald Zehrfeld zu sehen. Das Drehbuch stammt von Senad Halilbašić (7500, „Der Pass“).

Seine Weltpremiere feiert VIER MINUS DREI im Rahmen der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Panorama.

 

ALLEGRO PASTELL

(Start: 16.04.)

D 2025 | Regie: Anna Roller | 100 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Jannis Niewöhner, Syl Faligant, Luna Wedler, Martina Gedeck, Wolfram Koch, Hailey Louise Jones

Literaturverfilmung nach dem Roman von Leif Randt

Sommer in Berlin, 2018: Tanja und Jerome, eine Autorin und ein Webdesigner Anfang dreißig, führen eine scheinbar perfekte Fernbeziehung. Zwischen schlaflosen Nächten in der Großstadt und Entschleunigung im beschaulichen Maintal tarieren die beiden immer wieder Nähe und Distanz. An ihrem 34. Geburtstag überkommt Tanja eine Ahnung der gemeinsamen Zukunft – eine, die geordnet und verlässlich wirkt. Aber ist es wirklich das, wonach sie sucht?

Eine stimmungsvolle Mentalitätsgeschichte in den Pastellfarben einer schönen Erinnerung; nachdenklich, unterhaltsam und wehmütig. Angesiedelt in den Jahren 2018 und 2019, handelt es sich zugleich um eine historische Erzählung aus einem Deutschland knapp vor unserer Zeit.

 

DIE REICHSTE FRAU DER WELT

(Start: 23.04.)

Vorpremiere am Di 21.04.26, 18:30 Uhr

Wir begrüßen zum Filmgespräch den Regisseur Thierry Klifa

B/F 2025 | Regie: Thierry Klifa | 121 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Isabelle Huppert Laurent Lafitte Marina Foïs Raphaël Personnaz André Marcon Mathieu Demy Joseph Olivennes Micha Lescot Paul Beaurepaire

Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind.

Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.

 

DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2

(Start: 30.04.)

Preview am Mi 29.04.26, 20:45 Uhr (engl. OmU), Kamera

Wir begrüßen unsere Preview Gäste mit einem Glas Sekt oder Sekt alkoholfrei

USA 2026 | Regie: David Frankel | 113 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci, Kenneth Branagh, Simone Ashley, Justin Theroux, Lucy Liu

Um es mit Mirandas Worten zu sagen: „Reißen Sie sich zusammen“, denn es ist wieder Zeit für High Heels, scharfe Blicke und große Mode‑Momente auf der großen Leinwand! Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci kehren als Miranda, Andy, Emily und Nigel zu den Fashion-Hotspots von New York City und in die eleganten Büros des Runway Magazins zurück.

 

ROSE

(Start: 30.04.)

Preview am Montag, 27.04. mit anschliessender Live - Übertragung des Q&A mit Regisseur Markus Schleinzer und den Darstellerinnen Sandra Hüller und Caro Braun von der Premiere aus den Passage-Kinos in Leipzig

A/D 2026 | Regie: Markus Schleinzer | 94 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Robert Gwisdek, Maria Dragus, Annalisa Hohl, Augustino Renken, Maurice Leonhard, Anni Molke, Emma Bahlmann, Bastian Trost, Sven-Eric Bechtolf, Rainer Egger, Anne Klein, Marius Huth

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

ROSE – die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.

 

DER FROSCH UND DAS WASSER

(Start: 30.04.)

D/CH 2025 | Regie: Thomas Stuber | 113 Min. | FSK 6
Darsteller*innen: Aladdin Detlefsen, Kanji Tsuda, Bettina Stucky, Meltem Kaptan, Cornelius Schwalm, Yuki Iwamoto

Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an. Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.

„Der ungewöhnliche Roadtrip durch Deutschland könnte zum Geheimtipp werden“ (Cinema)

 

FRIENDLY FIRE: ERICH FRIED

(Start: 30.04.)

D/A 2025 | ein Film von Klaus Fried, realisiert von Julia Albrecht | 109 Min. | FSK tba
Dokumentarfilm

„Der Film von Klaus Fried und Julia Albrecht ist ein Geschenk zur richtigen Zeit, thematisch hoch aktuell, voller Ambivalenzen und eine vielschichtige Familensaga. Erich Fried vereinte als Künstler und Mensch die heftigsten Widersprüche: Als heimatvertriebener jüdischer Emigrant aus dem nationalsozialistischen Deutschland wird er zum strengen Kritiker der israelischen Politik. Als linker Pazifist sucht er den Austausch mit dem bekennenden Neonazi Michael Kühnen. Sein Liebesleben folgt nur bedingt seiner sensiblen Lyrik zum Thema. Als Vater bleibt er dem Sohn Klaus ein Rätsel: überlebensgroß und doch zutiefst menschlich.“ (Daniel Sponsel, Festivalleiter des DOK.fest München)